Warum gibt es dieses Tagebuch und wie entsteht es? (klicken zum weiterlesen)

Das “Tagebuch eines Hufschmiedes” ist ein Projekt, heute würde man sagen eine “Challange”, welches ich aus einer spontanen Eingebung heraus gestartet habe.

Ich habe vor einiger Zeit wieder angefangen SW Fotos zu machen, was eine Leidenschaft in meiner Jugend war. Ich habe den Vorsatz gefasst, jeden Tag zumindest ein Foto zu machen. Natürlich ist das dann nicht immer ein tolles preisverdächtiges Foto, aber zum Einen dokumentiert es auf eine Art meinen Alltag und zum Anderen verändert es meine Sichtweise: Ich schaue einfach genauer hin und nehme mehr Details in meiner Umgebung wahr.

Ich glaube, heute würde man das als eine Übung in Achtsamkeit bezeichnen.

So entsteht wie von selbst eine Art Tagebuch aus Bildern. Diesen füge ich Text hinzu, indem ich jeden Tag auf dem Nachhauseweg im Auto eine Sprachnotitz aufnehme. Die App Letterly schafft es ziemlich gut, die gesprochene Sprache ziemlich wörtlich in geschriebene zu verwandeln. Leider spreche ich nicht druckreif und dem Text mangelt es an Ausdruck und Struktur.

Da ich nicht so viel Zeit habe, das selbst in einen geschliffenen Tagebucheintrag umzuschreiben, lasse ich das die mit der App verbundene KI machen. Das sind dann also nicht mehr meine Worte, aber Worte, die meine Gedanken ziemlich gut auf den Punkt bringen.

Weil es ja aber nicht meine Worte sind, lasse ich die KI in der dritten Person schreiben, um mich von dem Geschriebenen zu distanzieren und nicht den Eindruck u erwecken, dass es von mir stammt. Die zugrundeliegenden Gedanken sind aber von mir.

Übrigens eine interessante Erfahrung, den eigenen Tag mit eigenen Gedanken gleichsam von jemand anderem erzählt zu bekommen!

Ein kleiner Hinweis: Die Tage sind authentisch, aber mit einer gewissen Zeit Verzögerung dargestellt. Außerdem werden keine Orte oder Ställe, Pferde oder Personen namentlich erwähnt. Dies soll die Privatsphäre meiner Kunden und sonstwie beteiligter bestmöglich schützen.

Die Dauer der "Challange" ist zunächt auf 60 Tage begrenzt.

 

Tag 48Ein Tag, der sich in die Kategorie "kurz, aber nicht schmerzlos" einordnen lässt. Er war der zweite von dreien dieser Woche, die aus Gründen, die nur der Kalender kennt, kürzer ausfielen. Doch kurz heißt nicht unbedingt ereignislos. Heute war es eine Mischung aus Routine und einem Hauch von Rätselraten – eine Art Alltagspuzzle, das sich nicht so recht lösen lassen will.Da war dieses eine Pferd. Polster und Platte mussten ....weiter lesen

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"Plastikstaub, Kunstrasen und ein bisschen Pferdechaos"Tag 47Manchmal sind es die kleinen Zufälle, die einen zum Nachdenken bringen. So auch heute. Er war gerade auf dem Heimweg als das Radio plötzlich über Kunstrasenplätze und deren Mikroplastik-Problem berichtete. Hunderte Kilo Kunststoffgranulat, die jedes Jahr von jedem Platz verschwinden – durch Wind, Regen oder die Sohlen von Sportschuhen. Ein Forscher erklärte das alles sehr anschaulich, und während er zuhörte, musste er unweigerlich an ....weiter lesen

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Tag 46Er wusste es eigentlich besser. Freitag auf die andere Rheinseite zu fahren, das war selten eine gute Idee. Aber manchmal lässt es sich eben nicht vermeiden. Planung hin oder her, der Verkehr macht sowieso, was er will. Heute war es immerhin gnädig – nur fünfzehn Minuten Stau, zumindest bis jetzt. Er war ja noch auf dem Heimweg. Vielleicht lag es am bevorstehenden ersten Advent, dass die Straßen besonders voll ....weiter lesen

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Tag 45Die neuen Handschuhe. Er hatte sie gestern und heute getestet, und sie hatten sich bewährt. Wasserdicht auf der Handinnenseite, luftig auf der Außenseite – ein kleiner Triumph gegen das nasskalte Wetter und die schlammigen Hufe, die ihm heute begegneten. Nicht so bequem wie seine Lieblingshandschuhe, nicht so „gefühlsecht“, aber für diese extremen Bedingungen eine gute Hilfe. Es sind die kleinen Dinge, dachte er, die das Arbeiten und das Leben ....weiter lesen

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Tag 44"Ein fahrender Kleiderschrank und Wildgänse am Himmel"Ein Tag, der sich anfühlte wie ein leises Nicken des Herbstes in Richtung Winter. Grau, kühl, aber immerhin nur Sprühregen – ein Wetter, das man fast als höflich bezeichnen könnte. Er verbrachte den gesamten Tag unter freiem Himmel, an einem großen Offenstall, und stellte dabei einmal mehr fest, wie gnädig die richtige Kleidung sein kann. Früher, ja früher, hatte er das oft unterschätzt. ....weiter lesen

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Tag 43Manchmal merkt man erst nach dem dritten Nagel, dass es heute nicht weitergeht.Er kam gerade von dem großen Wallach. Ein Pferd, das er schon einmal erwähnt hatte. Eines von denen, die ein Bein nicht gut geben können. Leider ist das nicht sein einziges Problem. Ausgerechnet an diesem Huf reagiert er extrem empfindlich auf das Klopfen, das beim Aufnageln nun einmal unvermeidlich ist.Der Termin lag am Morgen. Drei Nägel gingen. ....weiter lesen

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Tag 42Er kam gerade vom Lager zurück, das Auto wieder gefüllt mit Eisen, Nägeln und ein paar schweren Säcken Ginkgo für den Versand. Alles an seinem Platz, zumindest materiell. Der Vormittag hatte ihm nicht gehört. Ein Zahnarzttermin, lange geplant, nichts Dramatisches. Eine kleine Füllung, Routine. Aber eben einer von der Sorte, bei der man stillliegt und die Zeit nicht nutzen kann. In solchen Stunden werden keine Pferde gemacht, und der ....weiter lesen

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Tag 41Manche Tage wiederholen sich im Ablauf exakt auf dieselbe Art und Weise alle sechs bis acht Wochen. Die gleichen Fahrstrecken, die gleichen Ställe, die gleichen Pferde, die gleichen Besitzer – teilweise schon seit zehn, fünfzehn Jahren. Und doch wird es nie langweilig. Heute war so ein Tag.Bei überwiegend schönster Herbstsonne hat er etliche Pferde mit Hufpflege versorgt. Er hat viele Menschen wiedergesehen und entsprechend viele Gespräche geführt. Manche länger, ....weiter lesen

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Tag 40“Bin ich zu altmodisch und war das wirklich Hufrehe?”Manchmal fragt er sich, ob er nicht einfach zu altmodisch ist. Aber ist es wirklich zu viel verlangt, beim Betreten eines Raumes – sei es ein Stall, eine Stallgasse oder ein ganzer Stalltrakt – die Anwesenden zu grüßen? Er jedenfalls hält daran fest. Ein kurzes ‚Hallo‘, ein ‚Guten Abend‘, das gehört für ihn einfach dazu. Doch heute war es anders. Der ....weiter lesen

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Tag 39Mit diesem Gedanken im Kopf schloss er die Tür seines Wagens und atmete tief durch. Der Tag war lang gewesen, aber nicht so lang wie der gestrige. Ein Fortschritt, wenn man so will. Drei Ställe, keine endlosen Anfahrten, ein überschaubares Programm – fast schon ein Luxus. Und jetzt, da er auf dem Heimweg war, konnte er sich ein kleines Lächeln nicht verkneifen. Es war Herbst, das Wetter wie immer ....weiter lesen

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Tag 38 „Kein Wetter zum Draußensein – aber die Pferde fragen ja nicht danach.“ Der Herbst zeigte heute, was er kann: drei bis sechs Grad, Wind, Regen, ein kurzer Sonnenblick, dann wieder ein Graupelschauer. Einer davon prasselte so heftig auf das Stalldach, dass die Pferde zusammenzuckten. Eigentlich kein Wetter, um stundenlang auf zugigen Stallgassen zu stehen – aber nun ja, es hilft ja nichts. Der Tag begann in einem kleinen ....weiter lesen

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Tag37Drei Grad. Das Thermometer zeigte heute Morgen tatsächlich nur drei Grad. Nach einem goldenen Oktober, der sich fast wie ein Frühling anfühlte, war das ein kleiner Schock für das System. Aber gut, November ist eben November, und er wusste, dass die Kälte kommen würde. Sie kam immer. Und so begann der Tag, wie er immer begann: mit Arbeit. Keine Sensationen, keine Dramen – nur kurze Wege und brave Pferde. Ein ....weiter lesen

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Tag 36Dieser Novembertag zeigte sich wie ein Sommertag aus dem Bilderbuch: Sonne, zwanzig Grad, ein Licht, das eher an Ferien erinnerte als an Spätherbst. Arbeitstechnisch war der Tag nicht anstrengend, aber durchaus interessant. Fast wäre er noch über den Rhein gefahren, um ein verlorenes Eisen aufzunageln und nach einem Pferd zu sehen, das trotz orthopädischen Beschlages weiterhin nicht zufriedenstellend lief.Die Besitzerin hatte sich vor wenigen Tagen gemeldet. Es war jenes ....weiter lesen

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Tag 35„Ein Pekinese ist ja auch kein Wolf.“Dieser Satz kam ihm in den Sinn, als er heute auf dem Heimweg war. Es war einer dieser Herbsttage, die fast zu schön sind, um wahr zu sein. Die Sonne schien, als wäre der Oktober zurückgekehrt – nur dass der Kalender schon November zeigte.Die Arbeit war heute ruhig, fast routiniert. Nur ein Patient blieb im Gedächtnis: ein junger Wallach, der seit Längerem auf ....weiter lesen

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Tag 34Er dachte über diesen Satz nach, während er den Heimweg antrat. Ein Tag, der sich wie ein goldener Oktober anfühlte, obwohl der Kalender längst November zeigte, lag hinter ihm. Zwanzig Grad, Sonnenschein und Fliegen, die erstaunlicherweise heute keine Lust hatten, die Pferde zu ärgern – fast schon paradiesische Zustände. Aber wie das so ist: Paradies und Hölle liegen manchmal nah beieinander.Der Tag begann mit einem einzigen Pferd, das beschlagen ....weiter lesen

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Tag 33Sechzehn Grad Anfang November. Viel zu warm, dachte er, während die Sonne sich mit ein paar Wolken abwechselte und die Fliegen sich über die unerwartete Einladung freuten. Ein Tag, der sich nicht entscheiden konnte, ob er Herbst oder Frühling sein wollte. Und er? Er war mittendrin, unterwegs, von einem Ort zum nächsten, mit einem Programm, das so vielseitig war wie die Wetterlage.Zwischen den kleineren Stellen, die ihn heute beschäftigten, ....weiter lesen

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Tag 32Er hatte sich am Wochenende noch wunderbar erholt, und doch begann der Montag mit diesem leisen Schmunzeln, das nur entsteht, wenn Pläne in sich zusammensacken wie ein schlecht angebundener Heuballen. Ein Pferd hatte sein Eisen verloren – ausgerechnet jenes, das ohnehin später in der Woche dran gewesen wäre. Da es ohne den Schutz nicht gut laufen konnte, stellte er am Morgen die halbe Tagesordnung auf den Kopf, schob Telefonate, ....weiter lesen

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"Wenn das alte Pony plötzlich galoppiert – und andere Freitagsgeschichten"Es gibt Tage, die sind wie ein Uhrwerk. Präzise, vorhersehbar, fast schon beruhigend in ihrer Routine. Und dann gibt es Tage wie heute, an denen das Uhrwerk plötzlich einen Sprung macht. Er war unterwegs auf seiner üblichen Tour – die gleiche Strecke, die gleichen Stationen, die gleichen Gesichter. Alle sieben Wochen wiederholt sich diese Tour, fast wie ein Ritual. Doch heute ....weiter lesen

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„Gott sei Dank, keine Beschwerden!“ – ein Satz, der ihm heute immer wieder durch den Kopf ging. Der Tag war lang, aber er hatte recht behalten: Der gestrige „Reha-Tag“, wie er ihn mit einem Augenzwinkern nennt, war eine kluge Entscheidung. Ein Tag der Erholung, der ihm heute die nötige Kraft verlieh, um sich durch das Programm zu arbeiten. Und was für ein Programm das war.Das Herbstwetter zeigte sich von seiner ....weiter lesen

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Es hätte ein entspannter Tag werden können. Ein freier Tag, sozusagen. Doch wie das Leben manchmal spielt, war es das nicht. Gestern Vormittag hatte ein vierbeiniger Kollege offenbar beschlossen, ihn auf die Probe zu stellen – mit einem Ergebnis, das sich heute Morgen bemerkbar machte: Das linke ISG blockiert. Ein kleiner, unscheinbarer Punkt im Körper, der jedoch erstaunlich viel Aufmerksamkeit einfordert, wenn er sich querstellt.Gestern ging es noch irgendwie. Der ....weiter lesen

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"Fast über mich drüber gestürmt – und das war nur der Anfang."Ein Tag wie jeder andere, könnte man meinen. Drei Ställe, ein paar Hufe, keine großen Überraschungen. Der vierte Stall? Verschoben. Zeitmanagement ist schließlich alles, und bei nur einem Pferd, das lediglich einen Hufschnitt braucht, kann man sich das erlauben. Routine, könnte man sagen. Aber Routine hat ihre Tücken, vor allem, wenn das Wetter nicht mitspielt. Viel zu warm für ....weiter lesen

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"Aprilwetter im Oktober – und die moralische Zwickmühle eines Arbeitstages" Er hatte sich auf die Sonne gefreut. Ein Montagmorgen, der nach einem Wochenende voller schöner, aber anstrengender Momente eigentlich mit einem Lichtblick beginnen sollte. Doch kaum war er bereit aufzubrechen, öffnete der Himmel seine Schleusen. Regen in Strömen, als hätte der Oktober beschlossen, sich als April zu verkleiden. Ironisch, dachte er, wie das Wetter manchmal die Launen des Lebens spiegelt ....weiter lesen

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Dieser Tag begann so, wie der vorherige Tag eigentlich hätte enden sollen: mit einem verlorenen Eisen, das wieder an seinen Platz gebracht werden musste. Er hatte sich dafür entschieden, etwas früher als gewöhnlich aufzubrechen, denn der Tag versprach, vollgepackt zu sein. Gestern Abend hatte er noch kurz überlegt, den ersten Termin abzusagen. Der Wind hatte an den Fenstern gerüttelt, der Regen war in Strömen gefallen, und die Aussicht, am nächsten ....weiter lesen

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Der Tag begann mit einer Erinnerung an den verschobenen Termin vom Wochenanfang. Ein Stall voller Handwerker hatte damals die Arbeit unmöglich gemacht, und so war der Termin auf heute verlegt worden. Ein kleiner logistischer Tanz, der sich nun rächte, denn die Lücke, die er für diesen Tag freimachen konnte, war schlicht zu klein. Zu viel Arbeit für zu wenig Zeit – eine Gleichung, die selten aufgeht. Und so war es ....weiter lesen

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Der Tag neigte sich dem Ende zu, und er saß im Auto, auf dem Weg nach Hause. Ein Tag, der, im Vergleich zu manch anderen, fast schon als entspannt durchgehen konnte. Die Planung hatte funktioniert, alles lief wie am Schnürchen – eine willkommene Abwechslung zu dem Chaos des gestrigen Tages. Ein leises Lächeln huschte über sein Gesicht, als er daran dachte, wie selten das vorkam.Da war dieses Pferd, dessen Besitzerin ....weiter lesen

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Der Tag begann mit einer gewissen Trägheit, die an einen zweiten Montag erinnerte – ein Montag 2.0, wie er es insgeheim nannte. Der gestrige Abend hatte noch die Gewissheit gebracht, dass der Vormittag heute etwas entspannter starten würde. Ein Termin war abgesagt worden, Handwerker im Stall, wie die Kundin erklärte. Ein paar Stunden mehr Luft im Kalender, dachte er, und plante um. Doch wie das so ist: Selbst mit einem ....weiter lesen

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Es war ein Montag, und er wusste es, ohne dass jemand es aussprechen musste. Der Tag hatte diese typische Montagsenergie, die sich wie ein unsichtbarer Schleier über alles legte. Der Morgen begann ruhig, fast trügerisch friedlich. Ein ausgiebiges Frühstück, ein Moment der Stille – und dann der Griff zum Telefon. Sieben Nachrichten. Sieben kleine Vorboten eines Tages, der sich bereits in Bewegung gesetzt hatte, bevor er überhaupt das Haus verlassen ....weiter lesen

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​Der Herbst hatte sich heute von seiner freundlicheren Seite gezeigt, und das war auch gut so. Die letzten Tage waren ein ständiges Hin und Her gewesen – Sonne, Regen, Wind, wieder Sonne. Ein ständiges Wechselspiel, das ihn dazu zwang, die Jacke öfter zu wechseln, als ihm lieb war. Sein Auto glich mittlerweile einem fahrenden Kleiderschrank. Jacken in allen erdenklichen Dicken, Westen und was man sonst noch so brauchte, lagen griffbereit ....weiter lesen

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Er hatte sich heute Morgen schon gedacht, dass der Tag eine gewisse Dramaturgie bereithalten würde – der Nebel, der Sprühregen, neun Grad, und dann dieses ständige Hin und Her der Sonne, als könne sie sich nicht entscheiden, ob sie nun bleiben oder gehen wolle. Aprilwetter, nur eben mit gelben und braunen Blättern, die bei jeder Windböe wie Schnee vom Himmel rieselten. Ein herbstlicher Auftakt, der immerhin versprach, dass es nicht ....weiter lesen

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​Wieder ein Tag im Offenstall. Die Sonne steht schon hoch, als er ankommt, und wie immer ist der Zeitplan eng gestrickt. Rentnerpferde, Freizeitpferde, Rekonvaleszenten – eine bunte Mischung, die für ausreichend Beschäftigung sorgt. Alles läuft ruhig, fast schon verdächtig strukturiert. Die Besitzer? Überwiegend freundlich, heute sogar gut gelaunt. Man könnte fast meinen, es sei ein entspannter Tag.  Mitten im routinierten Ablauf das unvermeidliche Klingeln des Telefons. Die Besitzerin des Pferdes, ....weiter lesen

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Der Tag begann für ihn mit einer angenehmen Ruhe, die sich wie ein Nachklang des erholsamen Wochenendes anfühlte. Zwei Tage am Stück frei – ein Luxus, den er sich nach zwei Wochen harter Arbeit, sechs Tage die Woche, redlich verdient hatte. Sonntag und Montag waren seine Inseln der Erholung, und glücklicherweise hatte sich kein lahmes Pferd, kein verlorenes Eisen und kein anderer Notfall dazwischen gedrängt. Er hatte durchatmen können, und ....weiter lesen

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Er dachte bei sich, dass der heutige Tag eine Art Déjà-vu war, nur mit ein paar neuen Gesichtern – sowohl menschlicher als auch pferdischer Natur. Ein Samstag, wie er im Buche steht, zumindest in seinem Buch. Ein großer Offenstall, fast um die Ecke, und ein straff getakteter Zeitplan: alle dreißig Minuten ein Pferd, dazwischen zwei kleine Pausen. Ein bisschen wie ein Volksfest, ein bisschen wie ein Klassentreffen. Kaffee, Brötchen, Würstchen. ....weiter lesen

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Ein Tag wie ein ruhiger Fluss, dachte er, während er die Werkzeuge zurück in das Auto legte. Keine Hektik, keine überfüllten Stallgassen, keine Pferde, die sich mit aller Macht gegen die Arbeit wehrten. Die Kuokratie der Pferde war heute fast schon erholsam – ein Begriff, den er sich selbst ausgedacht hatte, um die friedliche, kooperative Haltung der Tiere zu beschreiben. Es war einer dieser Tage, an denen die Gespräche mit ....weiter lesen

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Ein Tag, der sich wie ein kleiner Marathon anfühlte, aber ohne die Medaille am Ende. Er begann wie gewohnt, mit einem routinierten Griff nach den Werkzeugen und einem kurzen Blick auf die Liste der Stationen. Alles schien zunächst überschaubar – die Ställe lagen nah beieinander, keine langen Fahrten, keine endlosen Kilometer auf staubigen Straßen. Doch die Nähe täuschte, wie sich bald herausstellen sollte. Am ersten Stall wartete ein alter Bekannter, ....weiter lesen

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Der Tag begann wie viele andere Tage, ohne großes Aufsehen, ohne besondere Vorkommnisse. Er war unterwegs, wie so oft, in der Umgebung seines Heimatortes. Ein Tag, der sich durch eine gewisse Ruhe auszeichnete, eine Seltenheit in seinem Alltag. Und doch war da dieser kleine Luxus, der ihn heute begleitete: eine Pause, die er tatsächlich zu Hause verbringen konnte. Das war nicht die Regel, nein, normalerweise war er irgendwo unterwegs, wenn ....weiter lesen

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Der Tag begann wie so viele andere. Er hatte sich längst daran gewöhnt, dass die Routine seiner Arbeit manchmal eine gewisse Monotonie mit sich brachte, die jedoch nicht unangenehm war. Heute war einer dieser Tage, die sich wie ein ruhiger Fluss durch die Stunden ziehen, ohne große Stromschnellen, aber auch ohne besondere Höhepunkte. Die Pferde waren brav und selbst die Fliegen, die sich noch nicht ganz von der warmen Jahreszeit ....weiter lesen

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Ein Tag, der eigentlich frei sein sollte. Eigentlich. Aber wie so oft, wenn Pläne auf die Realität treffen, war es eben doch anders gekommen. Er hatte am Freitag und Samstag gearbeitet, was er sonst am Samstag nicht tat. Ein kleiner Ausgleichstag hätte also durchaus Sinn gemacht. Doch da waren diese Pferde, die von letzter Woche auf diese geschoben werden mussten. Und wenn man die Wahl hat zwischen einem zusätzlichen, kurzen ....weiter lesen

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Der Tag begann, wie Tage manchmal eben beginnen – mit einem Wetter, das sich nicht entscheiden konnte, ob es den Frühling, den Herbst oder doch den Weltuntergang imitieren wollte. Er hatte sich, wie immer, auf einen langen Arbeitstag eingestellt, doch schon am Morgen, als der Regen in Strömen fiel und der Wind an den Bäumen rüttelte, ahnte er, dass dies kein gewöhnlicher Tag werden würde. Gegen Mittag schien das Wetter ....weiter lesen

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Er war wieder unterwegs. Die andere Rheinseite, das Ziel, lag etwa eine halbe Stunde entfernt. Eine Strecke, die er inzwischen so gut kannte, dass sie ihm fast wie ein Teil seiner täglichen Routine vorkam. Doch heute war der Verkehr zäh, die Straßen voll, und die Aussicht auf einen bevorstehenden Feiertag schien die Menschen in Bewegung zu setzen – oder eher in Stillstand zu versetzen. Er saß im Auto, hörte wie ....weiter lesen

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Es versprach ein Tag zu werden, der sich in die Kategorie „unspektakulär, aber angenehm“ einordnen ließ. Er hatte sich darauf eingestellt, bei mildem Wetter in einem nahegelegenen Pensionsstall zu arbeiten, ohne Hektik, ohne Stress – ein routinierter Ablauf, wie er ihn schätzte. Doch wie so oft, wenn man sich auf Routine verlässt, nimmt der Tag eine Wendung, die einen länger als geplant beschäftigt. Der Morgen begann tatsächlich wie erwartet. Ein ....weiter lesen

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Der Tag begann, wie so viele andere, mit einem Besuch im großen Offenstall. Er hatte sich schon daran gewöhnt, dass die Morgenstunden oft die ruhigsten waren – zumindest, wenn man von den Pferden absah, die ihre ganz eigenen Vorstellungen von Ruhe hatten. Heute war es eine Stute mit einem Bekleb, der sich langsam in seine Bestandteile auflöste. Sieben oder acht Wochen hatte das Material durchgehalten, was durchaus im Rahmen lag. ....weiter lesen

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Er begann den Tag wie gewohnt, mit einem klaren Ziel und einem vollen Zeitplan. Der große Offenstall stand zuerst auf der Liste, und dort sollte er den Großteil seiner Arbeit verrichten. Doch schon bei der Ankunft wurde ihm klar, dass dieser Tag nicht einfach nur ein weiterer Arbeitstag werden würde. Der Tierarzt war da, und zwei Pferde, die ihre besten Jahre längst hinter sich hatten, wurden eingeschläfert. Ein stiller Abschied, ....weiter lesen

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Er dachte an den Tag zurück, während er den vertrauten Weg nach Hause nahm. Es war einer dieser Tage, die sich wie ein gut geschmiedetes Eisen anfühlten – solide, ohne Brüche, und mit einem Hauch von Glanz.Zwei Ställe, das war alles. Zwei Ställe, die ihm seit Jahren vertraut waren, mit Kunden, die ihm ebenso vertraut waren wie die Pferde, die er dort traf. Fünfzehn, zwanzig Jahre – eine Zeitspanne, die ....weiter lesen

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Heute war einer dieser Tage, an denen der Herbst sich nicht nur zeigt, sondern regelrecht aufdrängt. Zwölf Grad, bedeckter Himmel, und der Wind – dieser Wind! – pfeift einem so kühl um die Ohren, dass man sich fragt, ob er nicht heimlich mit dem Winter unter einer Decke steckt.Er war unterwegs, wie immer, von Stall zu Stall, und die Pferde? Nervös, unruhig, auf der Hut. Fast alle. Es ist schon ....weiter lesen

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Er hatte den ganzen Tag unter freiem Himmel verbracht, an einem dieser riesigen Offenställe, die mehr einer großen Pferdekommune glichen als einem üblichen Pensionsstall. Das Wetter? Perfekt, könnte man sagen. Vielleicht 15 Grad, meistens Sonnenschein, und ein Wind, der die Fliegen vertrieb – ein seltener Luxus. Doch wie das so ist mit dem perfekten Wetter: Es war ein bisschen tückisch. Zu warm für die dicke Jacke, zu kühl für das ....weiter lesen

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Er hatte den Tag mit einem längeren Termin begonnen, der ihn an einen Ort führte, der einst von Leben und Bewegung erfüllt war. Eine ehemalige Reitschule, wie man sie heute immer häufiger findet – "ehemalig" ein Wort, das ihm schwer über die Lippen ging. Vor drei oder vier Monaten hatten sie den Schulbetrieb aufgegeben, und obwohl die Gebäude noch standen und die meisten Pferde noch da waren, fühlte sich der ....weiter lesen

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Er hatte sich den Start in die erste Arbeitswoche nach dem Urlaub anders vorgestellt. Aber, wie er mit einem inneren Schmunzeln feststellte, am schönsten ist es ja immer, wenn man sich selbst ein Bein stellt. Der Tag begann mit einem Termin, der in seinem Kalender stand, und so machte er sich auf den Weg. Es war keine lange Fahrt, was ihn zunächst beruhigte. Doch als er am Zielort ankam, war ....weiter lesen

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Ab Montag, 27.10. findest Du jeden (Werk)Tag ab 20:30 hier einen neuen Tagebucheintrag und ein neues Foto.... ....weiter lesen

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